Smart Textiles für den Schutz- und Medizinbereich
08.01.2010TZI der Universität Bremen - Entwicklungspartner für die IndustrieAktuelle Projekte: Entwicklung einer intelligenten Schutzhose für die Arbeit mit Kettensägen, eines Gesten- und Datenhandschuhs für den Notfalleinsatz sowie eines intelligenten T-Shirts für die Überwachung der Körperfunktionen chronisch Kranker.Intelligente Schutzhose für die Arbeit mit Kettensägen
Ziel ist es, dass sich der Motor der Kettensäge von selbst ausschaltet sobald diese dem menschlichen Körper zu nahe
Gesten- und Datenhandschuh für den Notfalleinsatz
Als potenzielles Einsatzgebiet wird z. B. die Feuerwehr gesehen. Mit Hilfe des Handschuhs könnten die Einsatzkräfte im Brandfall ohne Sichtkontakt via Gesten wichtige Informationen an die Einsatzleitung weitergeben. Dies wird möglich durch eine ausgefeilte Sensorik. Des Weiteren kann ein integrierter Temperatursensor bei der Abschätzung von Gefahren helfen. Anwendungspartner ist die Feuerwehr Reutlingen.
Intelligentes T-Shirt zur Überwachung chronisch Kranker
Das T-Shirt soll den Patienten warnen, wenn er nicht rechtzeitig seine Medikamente oder nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Das könnte z. B. über eine drahtlose Verbindung zu einem digitalen Fernseher erfolgen. Der tragbare IT-Assistent soll zudem bei Unregelmäßigkeiten sofort den Arzt über Internet oder Handy alarmieren.
Allen drei Entwicklungen ist gemein, dass sie einen sehr hohen Zuverlässigkeitsgrad erfüllen müssen, um später in der Praxis eingesetzt werden zu können. Herausforderungen sind sowohl nach wie vor die Stromversorgung der Smart Textiles als auch die Sensortechnik. Die Hardware ist dank fortschreitender Miniaturisierung kein Problem mehr.
Universität Bremen
Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)
Tel: 0170-2351652